Ostern, gut zu wissen


Osterhase, Ostereier und was hat es wirklich mit Ostern auf sich?

 

 

 

 

 

In Zürich gilt der Hase schon lange als der, der die Eier bringt: Nach altem Brauch wurden Kinder auf die Wiese zum Ostereier-Suchen geschickt. Da sie bei dieser österlichen Beschäftigung im Freien stets Hasen, weniger jedoch Hennen aufscheuchten, galten die Langohren bei den Kindern als die Tiere, die die Eier auf die Wiese gelegt hatten. In Deutschland wurde der Osterhase erst ab dem Jahre 1678 (Reformationszeit) populär durch evangelische Familien und überlieferte Geschichten des Heidelbergers Georg Franck von Franckenau. Zum »Star« wurde der Osterhase nicht zuletzt durch die Schokoladenindustrie.

Der Hase gilt als Sinnbild der Fruchtbarkeit (bis zu 20 Junge im Jahr) und wurde einst, vor allem auf österlichen Bildbroten (z. B. Spekulatius), zuweilen neben einem Ei abgebildet, weil auch dieses Zeichen der Fruchtbarkeit und Lebensfülle war. Hinzu kommt: In Byzanz war der Hase in der Tiersymbolik ein Symbol für Christus. Auch in der Mythologie existiert der Hase als Zeichen der Fruchtbarkeit: Sowohl der griechischen Liebesgöttin Aphrodite als auch der germanischen Frühlings- und 12

Quelle: http://www.wissen.de/warum-bringt-der-osterhase-die-ostereier / 02.04.2017

Ostern, gut zu wissen?

Der Begriff Ostern steht für eine Reihe von religiösen Feiertagen, an denen die christliche Gemeinde jedes Jahr an den Leidensweg, den Tod und die Auferstehung von Gottes Sohn, Jesus Christus, erinnert. Das christliche Osterfest geht auf das jüdische Pessachfest zurück. Mit diesem Fest erinnert die jüdische Gemeinde an die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Laut der Überlieferung in der Bibel fiel Jesus letztes Abendmahl mit seinen Jüngern mit dem Pessachfest zusammen und wird auch heute noch in diesem Zeitraum gefeiert. Traditionell werden sowohl beim Pessachfest, als auch beim Abendmahl Brot und Wein geteilt.

Wann feiern wir Ostern?

Das erste Konzil von Nicäa legte 325 den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond als Ostersonntag fest. Nach dem im Westen gültigen, gregorianischen Kalender findet Ostern somit jedes Jahr zwischen dem März und dem 25. April statt.

Wie lange dauert das Osterfest?

In den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte feierte man die Leiden und die Auferstehung von Jesus Christus nur in der

Osternacht, der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag. Im 4 Jahrhundert wurde das Osterfest dann auf drei Tage erweitert. Seither beginnen die christlichen Osterfeierlichkeiten mit dem letzen Abendmahl am Gründonnerstag und enden am Ostersonntag. Ostern ist der höchste christliche Feiertag und ist der Angelpunkt für einen Zyklus von Feiertagen, der sich über mehrere Wochen erstreckt.

Wie feiern wir Ostern?

Zu Ostern besuchen Christen die Kirche, um der Leiden und der Auferstehung von Jesus Christus zu gedenken. Außerdem haben sich über die Jahrhunderte verschiedene Bräuche entwickelt, wie beispielsweise das Abbrennen des Osterfeuers oder des Osterrads. Wie manch andere Osterbräuche sind sie heidnischen Ursprungs und dienen auch dazu, den Winter auszutreiben und den Frühling einzuläuten.

Quelle: Chefredaktion: Andrea Hösel, Redaktion: Sigrid Schüßler; Schule-und-Familie Sailer Verlag Tipp: mehr dazu gibt es unter www.schule-und-familie.de und www.sailer-verlag.de